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Fersensporn und Plantarfasziitis

Fersensporn und Plantarfasziitis

Der erste Schritt aus dem Bett fühlt sich an wie ein Tritt auf einen Nagel, nach ein paar Minuten wird es besser, abends kommt der Schmerz zurück: Dieser typische Anlaufschmerz an der Ferse führt viele zur Diagnose Fersensporn. Was dahintersteckt, ist aber meist etwas anderes als der Sporn auf dem Röntgenbild. Bei BodyLab in Zürich Altstetten behandeln wir Fersenschmerzen dort, wo sie tatsächlich entstehen.

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Fersensporn oder Plantarfasziitis: Was schmerzt wirklich?

Der Fersensporn ist ein kleiner knöcherner Auswuchs am Fersenbein, der auf dem Röntgenbild gut sichtbar ist. Der Haken: Viele Menschen haben einen Sporn und nie Schmerzen, und viele haben Fersenschmerzen ohne Sporn. Der eigentliche Schmerztreiber ist in den meisten Fällen die Plantarfaszie, die kräftige Sehnenplatte an der Fusssohle, die dein Fussgewölbe wie eine Spannvorrichtung stabilisiert. Ist sie überlastet, entsteht eine Plantarfasziitis: eine Reizung am Ansatz der Faszie an der Ferse. Der Sporn ist dann eher Zeuge langjähriger Zugbelastung als Täter. Deshalb muss er in aller Regel auch nicht entfernt werden, damit der Schmerz geht.

Was bei Fersenschmerzen wirklich hilft

Die Plantarfaszie reagiert auf dieselbe Logik wie andere überlastete Strukturen: Sie braucht weniger Reizung im Alltag und gleichzeitig die richtigen Reize, an denen sie belastbarer wird. Konkret heisst das: Belastung anpassen statt komplett stoppen, die Fuss- und Wadenmuskulatur kräftigen, damit sie der Faszie Arbeit abnimmt, die Beweglichkeit von Wade und Fuss verbessern und Auslöser wie abrupte Trainingssteigerungen oder durchgetretenes Schuhwerk angehen. Einlagen können in einzelnen Situationen entlasten, ersetzen den aktiven Aufbau aber nicht. Eine Plantarfasziitis besteht oft schon Monate, bevor sie behandelt wird, und braucht entsprechend Zeit. Mit einem strukturierten Plan ist sie gut behandelbar, und genau da setzen wir an.

Behandlung bei BodyLab

Im Befund grenzen wir ab, ob wirklich die Plantarfaszie schmerzt oder eine andere Ursache mitspielt, etwa der Sehnenansatz an der Ferse, ein gereizter Nerv, das Fettpolster unter dem Fersenbein oder bei Jugendlichen die gereizte Wachstumsfuge am Fersenbein. Danach kombinieren wir in der Physiotherapie manuelle Techniken an Faszie, Wade und Fussgelenken mit einem progressiven Kräftigungsprogramm in unserem eigenen Trainingsbereich direkt in der Praxis und begleiten dich bei der Belastungssteuerung im Alltag. Zieht sich die Ursache durch die ganze Kette, etwa wenn Wade, Knie oder Becken den Zug auf die Fusssohle erhöhen, ergänzt die Osteopathie die Behandlung. Ziel ist nicht nur, dass der Schmerz geht, sondern dass er nicht wiederkommt: ein belastbarer Fuss, der auch den Stehberuf und das Lauftraining wieder trägt.

Ärztlich abgestimmt

Nach einem Sturz, bei nächtlichem Ruheschmerz, Fieber oder Taubheitsgefühlen an Ferse oder Fusssohle empfehlen wir zuerst die ärztliche Abklärung. Wo nötig, stimmen wir uns direkt mit deiner Ärztin oder deinem Arzt ab

Wer übernimmt die Kosten?

Physiotherapie wird mit ärztlicher Verordnung von der Grundversicherung übernommen, nach einem Unfall von der Unfallversicherung beziehungsweise der Unfalldeckung deiner Krankenkasse.

Die Osteopathie buchst du direkt, ohne Verordnung; sie läuft über die Zusatzversicherung für Alternativ- und Komplementärmedizin.

Ob Physiotherapie oder Osteopathie: Als Selbstzahler bist du jederzeit willkommen, an Behandlung und Zeit ändert das nichts. Was deine Behandlung kostet, findest du unter Tarife und Kostenübernahme.

Gut zu wissen

Häufige Fragen

Muss ein Fersensporn operiert oder entfernt werden?

In aller Regel nein. Der Sporn selbst ist meist nicht die Schmerzursache; behandelt wird die überlastete Plantarfaszie, und das gelingt in den allermeisten Fällen konservativ.

Helfen Einlagen gegen Fersensporn?

Wie lange dauert eine Plantarfasziitis?

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Physiotherapie oder Osteopathie?
Frage 1 von 3
Hast du eine ärztliche Verordnung für Physiotherapie?
Das Rezept vom Arzt regelt die Abrechnung: Mit Verordnung übernimmt die Grundversicherung deine Physiotherapie, die Osteopathie braucht keine.
Du weisst es schon?

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