
Hüftschmerzen können unterschiedlich aussehen: ein Ziehen in der Leiste beim Aufstehen, ein stechender Schmerz an der Aussenseite beim Liegen oder eine Steifigkeit, die morgens die ersten Schritte begleitet. Wo dein Schmerz sitzt und wann er auftritt, sagt viel darüber aus, was dahintersteckt. Bei BodyLab in Zürich Altstetten klären wir das systematisch ab: Physiotherapie und Osteopathie unter einem Dach, vom ersten Befund bis zum Training in unserem eigenen, funktionell eingerichteten Trainingsbereich direkt in der Praxis.
Wo spürst du deinen Schmerz?
Schmerz aussen an der Hüfte
Schmerzen an der Aussenseite, typisch beim Liegen auf der betroffenen Seite oder beim Treppensteigen, gehen meist von den Sehnenansätzen und Schleimbeuteln am grossen Rollhügel aus. Mehr dazu weiter unten auf dieser Seite.
Seitlicher Hüftschmerz (Bursitis trochanterica und Sehnenreizungen)
Am seitlichen Hüftknochen, dem Trochanter major, setzen Gesässmuskeln an, dazwischen liegen Schleimbeutel. Sind Sehnenansätze oder Schleimbeutel entzündlich gereizt, spricht man von einer Bursitis trochanterica oder einem Trochanterschmerzsyndrom. Typisch: Druckschmerz aussen, Schmerz beim Seitenliegen und nach längerem Gehen. Diese Reizungen sprechen in der Regel gut auf eine gezielte Belastungssteuerung und kräftigende Übungen an. In der Physiotherapie kombinieren wir manuelle Techniken mit einem individuellen Übungsaufbau, damit die Sehnen wieder belastbar werden. Schmerzt zusätzlich das Knie, schauen wir die ganze Beinachse an; mehr dazu bei Knieschmerzen.
Schmerz im Gesäss, Ausstrahlung ins Bein
Nicht jeder Schmerz an der Hüfte kommt aus der Hüfte. Tiefer Gesässschmerz, manchmal mit Ausstrahlung ins Bein, kann von der Gesässmuskulatur (etwa dem Piriformis) stammen, aber auch vom unteren Rücken oder vom Ischiasnerv. Die Unterscheidung ist wichtig, weil sie die Behandlung verändert. Genau dafür ist der Befund da: Wir testen, ob dein Schmerz aus Hüfte, Muskulatur oder Lendenwirbelsäule kommt.
Wenn dein Schmerz eher vom Rücken ausstrahlt: Rückenschmerzen
Hüft- und Beckenschmerzen in der Schwangerschaft
In der Schwangerschaft verändern Hormone und das wachsende Gewicht die Statik: Becken und Hüfte arbeiten anders, Symphyse und Beckengürtel können schmerzen, oft beim Gehen, Treppensteigen oder Drehen im Bett. Das ist belastend, lässt sich aber in vielen Fällen gut behandeln. Wir begleiten dich mit dosierten manuellen Techniken und Übungen, die zu deinem Schwangerschaftsverlauf passen.
Nach einer Hüftoperation
Ob Hüftprothese (Hüft-TEP) oder gelenkerhaltender Eingriff: Nach einer Operation entscheidet die Rehabilitation wesentlich mit, wie gut du wieder in Bewegung kommst. Bei BodyLab begleiten dich Physiotherapie und medizinische Trainingstherapie (MTT) als eine von mehreren Trainingsoptionen strukturiert durch die Reha-Phasen, in enger Abstimmung mit deiner Ärztin oder deinem Arzt.
So läuft die Behandlung bei BodyLab
Am Anfang steht immer der Befund: Wir schauen uns deine Hüfte, dein Bewegungsmuster und deine Geschichte genau an. Daraus entsteht ein individueller Plan. Je nach Ursache arbeiten wir mit manueller Therapie und gezielten Übungen in der Physiotherapie, mit Osteopathie, die das Zusammenspiel von Gelenk, Becken und umliegenden Strukturen einbezieht, oder mit einem aufbauenden Training in unserem Trainingsbereich direkt in der Praxis. Unser interdisziplinäres Team aus Physiotherapeuten und Osteopathen tauscht sich dabei direkt aus, kurze Wege, ein Dossier, ein Plan. Begleiten dich deine Hüftschmerzen schon länger als drei Monate? Dann findest du auf unserer Seite zu chronischen Schmerzen einen eigenen Weg.
Wann zur Ärztin oder zum Arzt?
Hüftschmerzen sind selten gefährlich. Geh aber sofort in ärztliche Abklärung bei einem dieser Zeichen:
Hüftschmerzen nach einem Sturz, wenn das Bein nicht belastbar ist: eine Fraktur muss zuerst ausgeschlossen werden
Fieber zusammen mit plötzlich starken Hüftschmerzen: mögliches Zeichen einer Gelenkinfektion
Hüftschmerzen bei Kindern und Jugendlichen, vor allem mit Hinken: wachstumsbedingte Erkrankungen müssen ausgeschlossen werden
Diese Zeichen sind selten. Und trifft nichts davon zu, steht deiner Behandlung bei uns nichts im Weg.
Wer übernimmt die Kosten?
Physiotherapie wird mit ärztlicher Verordnung von der Grundversicherung übernommen, nach einem Unfall von der Unfallversicherung beziehungsweise der Unfalldeckung deiner Krankenkasse. Die Osteopathie buchst du direkt, ohne Verordnung; an den Kosten beteiligen sich die meisten Zusatzversicherungen für Alternativ- und Komplementärmedizin, je nach Versicherer auch nach einem Unfall.
Wie viel deine Versicherung übernimmt, klärst du am besten vorab direkt bei ihr.
Ob Physiotherapie oder Osteopathie: Als Selbstzahler bist du jederzeit willkommen, an der Behandlung ändert das nichts.
Was deine Behandlung kostet, findest du unter Tarife und Kostenübernahme.
Kurzfristig hilft, was den Schmerz nicht provoziert: Positionen meiden, die ihn auslösen, und dich im schmerzfreien Bereich weiter bewegen, Gehen ist meist besser als Liegen. Bei seitlichem Hüftschmerz entlastet nachts ein Kissen zwischen den Knien, und die Beine nicht überschlagen. Bei muskulären Beschwerden tut Wärme gut, bei einem frisch gereizten Gelenk eher Kühlung. Wichtiger als die schnelle Hilfe ist die Frage, woher der Schmerz kommt: Der Befund zeigt, ob Gelenk, Sehnen oder Rücken dahinterstecken, und was in deinem Fall sinnvoll ist.
Welcher Weg passt zu dir?
Drei kurze Fragen, dann weisst du, wo du startest. Akut? Ruf an: 044 545 03 03













































