

Kein Körperteil trägt so viel wie dein Fuss, und keiner verzeiht eine halbe Reha so wenig. Bei BodyLab in Zürich Altstetten begleiten wir dich nach deiner Fuss-OP vom ersten Schritt im Spezialschuh bis zum sicheren Auftritt in Alltag und Sport.
Reha nach OP
Für welche Eingriffe diese Reha gedacht ist
Am häufigsten begleiten wir die Reha nach einem operierten Bruch des Sprunggelenks, also nach der Versorgung mit Platte oder Schrauben. Dazu kommen Bandrekonstruktionen nach chronischer Instabilität, die Naht der Achillessehne und die Korrektur eines Hallux valgus, ebenso weitere Eingriffe am Fuss, etwa Versteifungen. Ist dein Sprunggelenk ohne Operation instabil oder schmerzt dein Fuss, findest du die konservativen Wege auf unseren Seiten zum Bänderriss am Sprunggelenk und zu Fussschmerzen.
Auch nach weiteren Eingriffen am Fuss, etwa Versteifungen, begleiten wir dich. Ist dein Sprunggelenk ohne Operation instabil oder schmerzt dein Fuss, findest du die konservativen Wege auf unseren Seiten zum Bänderriss am Sprunggelenk und zu Fussschmerzen.
So läuft deine Reha nach der Schulter-OP
Übrigens: Ist deine Operation geplant, aber noch nicht durchgeführt, lohnt sich der Start schon vorher. Was Wade, Fussmuskulatur und Gleichgewicht vorher aufbauen, musst du danach nicht neu erarbeiten.
Phase 1, Schutz und Mobilisation
In der ersten Zeit trägt dein Fuss nur so viel, wie dein Operateur erlaubt: Wir üben die Teilbelastung mit Stöcken oder im Spezialschuh, damit du sicher unterwegs bist und sich kein Schonhinken einschleift. Gleichzeitig bringen wir deinen Fuss in Bewegung, mit manueller und aktiver Therapie im schmerzfreien und erlaubten Bereich, rund um das Operierte und in allen Gelenken, die mitspielen müssen. Aktiv bist du trotzdem von Anfang an: Die Wadenpumpe, also das rhythmische Auf und Ab des Fusses, arbeitet gegen die Schwellung. Wo das nicht reicht, hilft die manuelle Lymphdrainage.
Phase 2, Kraft und Funktion
Jetzt bauen wir auf: die Belastbarkeit deines Fusses, Schritt für Schritt bis zum vollen Gewicht, die Beweglichkeit fürs Abrollen, Kraft in Wade und Fussmuskulatur, dazu Gleichgewicht und Propriozeption, also das Gespür deines Fusses für Position und Untergrund. Dafür eignet sich unter anderem die Medizinische Trainingstherapie (MTT), ein gerätegestütztes Aufbautraining unter Anleitung, und du trainierst, wo du behandelt wirst: direkt in der Praxis. Dein Heimprogramm setzt die Arbeit zwischen den Terminen fort.
Phase 3, Rückkehr in Alltag und Sport
Am Ende trägt dich dein Fuss wieder überall hin: längere Gehstrecken, Treppen, Zehenstand, unebenes Gelände. Treibst du regelmässig Sport, bauen wir gezielt dorthin auf, bis zurück zum Laufen und in dein Training. Deinen Fortschritt messen wir an der Wadenkraft im Seitenvergleich, an der Standsicherheit auf einem Bein und an deinem Abrollverhalten. Diese Werte, gelesen mit unserer klinischen Erfahrung, bestimmen die nächsten Schritte.
Und die Osteopathie?
Wochen im Spezialschuh oder mit Stöcken verändern den ganzen Gang: Knie, Hüfte und Rücken kompensieren mit. Hier kann die Osteopathie deine Reha sinnvoll ergänzen: Sie untersucht und behandelt diese Kette von unten nach oben, damit die Kompensation nicht bleibt, wenn der Schuh längst weg ist.
Nach Vorgabe deines Operateurs, im Tempo deiner Heilung
Wie viel dein Fuss wann tragen darf, gibt dein Operateur vor; bring das Nachbehandlungsschema zusammen mit Verordnung und OP-Bericht zum ersten Termin mit. Bei Fragen zum Verlauf tauschen wir uns direkt mit deiner Ärztin oder deinem Arzt aus. Einen Überblick über unsere Rehabilitation nach Operationen und den Trainingsbereich direkt in der Praxis findest du auf der Übersichtsseite.
Dein erster Termin: so starten wir
Bring mit, was du hast: die ärztliche Verordnung, wenn vorhanden den OP-Bericht und das Nachbehandlungsschema. Wir lesen deine Unterlagen, erheben deinen Eingangsbefund mit messbaren Werten und übersetzen das Schema deines Operateurs in einen Plan, der zu deinem Alltag passt. So weisst du von der ersten Stunde an, wo du stehst, was du darfst, was du tun solltest und wie es weitergeht.
Wann zur Ärztin oder zum Arzt
Komplikationen nach einer Operation sind selten. Geh aber sofort in ärztliche Abklärung bei einem dieser Zeichen:
Fieber, während die operierte Stelle heisser, röter und schmerzhafter wird: mögliches Zeichen einer Infektion.
Wade oder Bein einseitig geschwollen, gespannt oder druckschmerzhaft: mögliche Thrombose, gerade in Phasen mit wenig Bewegung.
Plötzlich deutlich weniger Kraft oder Gefühl als in den Tagen davor: das gehört vor der nächsten Therapie ärztlich beurteilt.
Schmerz, der trotz Entlastung von Tag zu Tag zunimmt: dein Operateur sollte ihn sehen.
Diese Zeichen sind selten. Und trifft nichts davon zu, steht deiner Behandlung bei uns nichts im Weg.
Kostenübernahme
Physiotherapie wird mit ärztlicher Verordnung von der Grundversicherung übernommen. Nach einem Unfall übernimmt die Unfallversicherung beziehungsweise die Unfalldeckung deiner Krankenkasse. Für die Medizinische Trainingstherapie (MTT) braucht es vorgängig eine Kostengutsprache deiner Krankenkasse, das klären wir vor dem Start mit dir. Die Osteopathie buchst du direkt, ohne Verordnung; an den Kosten beteiligen sich die meisten Zusatzversicherungen für Alternativ- und Komplementärmedizin.
Ob Physiotherapie oder Osteopathie: Als Selbstzahler bist du jederzeit willkommen, an Behandlung und Zeit ändert das nichts. Was deine Behandlung kostet, findest du unter Tarife und Kostenübernahme.